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Mi, 26.06.2024 06:00
pte20240626001 Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung
Melaminschwämme: Fasern belasten Umwelt
Im Monat werden laut Nanjing-Universität und University of Massachusetts Billionen Partikel frei
Nanjing/Amhurst (pte001/26.06.2024/06:00) - Melaminschwämme reinigen Verschmutzungen ohne Reinigungsmittel nicht nur hocheffektiv. Die vermeintlichen "Zauberschwämme" setzen dabei auch Millionen Mikrofasern frei, die in Flüsse, Seen und letztlich ins Meer gelangen und dort in Form von Mikroplastik die Meeresbewohner und letztlich auch die Menschen belasten. Davor warnen Yu Su und Rong Ji von der Nanjing-Universität ( https://www.nju.edu.cn/en/ ) und Baoshan Xing von der University of Massachusetts ( https://www.umass.edu/ ). Fatale Fasern beim Scheuern Melaminschaum besteht aus einem schaumigen Netzwerk aus harten Kunststoffsträngen. Wird der Schwamm über eine Verunreinigung gerieben, scheuert er diese weg. Die feinen harten Fasern, die dabei frei werden, gelangen in die Umwelt. Das Team hat mehrere Schwämme von drei bekannten Marken getestet Die Wissenschaftler haben sie wiederholt über strukturierte Metalloberflächen gerieben, wodurch sich der Schaumstoff abnutzte. Fazit: Schwämme aus dichterem Material nutzen sich langsamer ab und produzieren weniger Mikroplastikfasern als weniger dichte Schwämme. Ein einziger Schwamm setzt pro Gramm Abnutzung etwa 6,5 Mio. Fasern frei, so die Forscher. 1,55 Mio. Fasern pro Monat Um eine ungefähre Vorstellung davon zu bekommen, wie viele Fasern insgesamt pro Monat freigesetzt werden, haben die Forscher die monatlichen Verkäufe dieser Schwämme über die Handelsplattform Amazon im August 2023 analysiert. Unter der Annahme, dass diese Zahl repräsentativ für alle Monate ist, errechnete das Team, dass jeden Monat 1,55 Bio. Fasern aus Melaminschwämmen freigesetzt werden könnten. Diese Zahl berücksichtigt jedoch nur einen Online-Händler, so dass die tatsächliche Menge weitaus höher sein könnte, betonen die Experten. Um diese massive Emission von Mikroplastikfasern zu reduzieren, sollten die Hersteller auf dichtere Schwämme umsteigen, heißt es. Außerdem empfehlen die Fachleute den Verbrauchern, stattdessen natürliche Reinigungsmittel zu nutzen, die keine Kunststoffe enthalten.
(Ende)
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