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Fr, 08.12.2023 10:30
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pte20231208005 Umwelt/Energie, Unternehmen/Wirtschaft

Klimaschutz geht nur mit innovativen Firmen

Unternehmensstrategien führen laut Imperial College Business School zur Emissionsminderung
Rauchende Schlote: Unternehmen müssen aktiv etwas für das Klima tun (Foto: pixabay.com, jwvein)
Rauchende Schlote: Unternehmen müssen aktiv etwas für das Klima tun (Foto: pixabay.com, jwvein)

London (pte005/08.12.2023/10:30) - Unternehmen, die große Mengen an CO2 emittieren, müssen ihr Verhalten ändern, wenn sie einen Beitrag dazu leisten wollen, die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Das ist die Hauptaussage einer neuen Studie der Imperial College Business School ( https://www.imperial.ac.uk/business-school/ ). Laut Forscherin Simone Cenci ist es von entscheidender Bedeutung, die Strategie von Unternehmen zum Klimaschutz zu verstehen.

Kaum klare Berichtsstandards

Gemeinsam mit ihren Kollegen wollte Cenci herausfinden, was Unternehmen, die ihre Emissionen auf ein mit den Zielen des Pariser Abkommens kompatibles Maß reduzieren können, von denen unterscheidet, die dies nicht tun. Die Experten haben daraufhin das Nachhaltigkeitsverhalten von Unternehmen analysiert und so Einblicke in die Ursachen für die Verfehlung von Klimaschutzzielen erhalten.

Um das Pariser Abkommen einzuhalten, haben die Länder Emissionsziele und nationale Pläne vorgelegt. Die Erreichung dieser Ziele hängt nicht zuletzt von den Maßnahmen der Unternehmen ab, die für einen erheblichen Teil der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. "Derzeit wissen wir nicht genau, was große börsennotierte Unternehmen tun, um ihre Emissionen zu senken, da es keine klaren Berichtsstandards für die Offenlegung dieser Maßnahmen gibt", so Cenci.

Strategische Auswahl getroffen

Für die Analyse hat das Team eine Datenbank mit über 800.000 Nachhaltigkeitsinitiativen von mehr als 9.000 Unternehmen genutzt, die sie in den vergangenen 20 Jahren selbst veröffentlicht hatten. Ergebnis: Unternehmen, deren Emissionspfade an den Zielen des Pariser Abkommens ausgerichtet sind, konzentrieren sich stark auf die Entwicklung innovativer Lösungen zur Erreichung ihrer Energieziele, und auch auf Investitionen in erneuerbare Ressourcen. Im Gegensatz dazu liegt der Schwerpunkt fehlausgerichteter Unternehmen stärker auf risikomindernden Aktivitäten, beispielsweise der Verbesserung vorhandener Verfahren.

Diese Erkenntnisse sind Cenci zufolge von entscheidender Bedeutung für die Industrie, die Regierung und die Gesellschaft im Allgemeinen. Denn sie würden aufzeigen, dass Unternehmen ihre Investitionen strategisch auswählen müssen, wenn sie ihre Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Klimawandel planen. "Jetzt wissen wir, in welche nachhaltigen Entwicklungsziele und in welche Art von Aktivitäten Unternehmen zu viel und zu wenig investieren", sagt Maurizio Zollo, Experte für Strategie und Nachhaltigkeit.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
Tel.: +43-1-81140-300
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