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Mo, 20.11.2023 10:30
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pte20231120015 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

USA: Ältere Transsexuelle mit Suizidgedanken

25,8 Prozent wollten sich im vergangenen Jahr selbst töten - Experten für gezielte Unterstützung
Transsexueller: hohes Ausmaß an Diskriminierung in den USA (Foto: pixabay.com, Chechu Robles)
Transsexueller: hohes Ausmaß an Diskriminierung in den USA (Foto: pixabay.com, Chechu Robles)

Long Beach (pte015/20.11.2023/10:30) - Transsexuelle Erwachsene über 50 Jahren in den USA denken überproportional an Suizid. Verantwortlich dafür ist die erschwerende Auswirkung der vielfältigen Herausforderungen in verschiedenen Bereichen ihres Lebens, zeigt eine bevölkerungsweite Studie unter der Leitung der California State University ( https://www.calstate.edu ). 25,8 Prozent der Teilnehmer haben demnach 2022 zumindest einmal daran gedacht hatten, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Dieser Prozentsatz ist um ein Vielfaches höher als die 4,7 Prozent, von denen derzeit bei der erwachsenen Bevölkerung ausgegangen wird und auch deutlich höher als die in den USA geschätzten elf bis 17 Prozent bei der älteren Bevölkerung.

Daten von 2015 ausgewertet

Laut der im Fachmagazin "Aging & Mental Health" veröffentlichte Studie sollten Transsexuelle noch gezielter unterstützt werden. Die Experten haben Daten der "U.S. National Transgender Survey ( https://transequality.org/issues/us-transgender-survey )" aus dem Jahr 2015 ausgewertet. Dabei wurde der Fokus auf ein Sample von 3.724 transsexuellen Erwachsenen gelegt. Der Anteil der Personen, die im vergangenen Jahr über einen Suizid nachgedacht hatte, nahm mit zunehmendem Alter jedoch ab. Zwischen 50 und 54 Jahren lag der Wert noch bei 31,7 Prozent. Bei Teilnehmern über 70 Jahren sank der Prozentsatz schließlich auf zwölf Prozent.

Die Wissenschaftler haben fünf verschiedene Bereiche mit möglicherweise syndemischen Auswirkungen untersucht. Dazu gehören Probleme im Job, die Interaktion mit Spezialisten, die Nutzung von öffentlichen Dienstleistungen, die persönliche Sicherheit und sozioökonomische Benachteiligungen. So sollte die Beziehung zwischen dem Erleben von Problemen in diesem Bereich und der Wahrscheinlichkeit von Suizidgedanken ermittelt werden. Die Analyse zeigt, dass alle fünf untersuchten Bereiche zu einer Zunahme der Beschäftigung mit einer Selbsttötung führen.

Fünf Lebensbereiche wichtig

Das Risiko erhöht sich zwischen 96 und 121 Prozent bei Problemen in jedem der fünf Bereiche. Das Risiko nimmt zwischen 258 und 1.552 Prozent zu, abhängig vom spezifischen Bereich, wenn die Betroffenen sich allen Problemen innerhalb eines bestimmten Bereiches ausgesetzt sehen. Wurden alle syndemischen Bereiche kombiniert, erhöhte die Belastung mit jeder dieser Herausforderungen das Risiko von Gedanken an einen Suizid um 276 Prozent.

Die Belastung mit allen untersuchten Problemen hat das Risiko um 861 Prozent erhöht. Zu den Einschränkungen der Studie gehört, dass sie auf Daten beruht, die mehr als acht Jahre alt sind. Möglicherweise spiegeln sie die derzeitige Situation von älteren transsexuellen Personen in dem sich rasch verändernden gesellschaftspolitischen Klima der USA nicht vollständig wider.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Moritz Bergmann
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
Website: www.pressetext.com
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