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Fr, 17.03.2023 06:10
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pte20230317003 Medizin/Wellness, Medien/Kommunikation

Viele gefährliche Ernährungstipps auf YouTube

Persönliche Erfahrungen von Influencern enden oftmals in seriös anmutenden Fehlinformationen
Abnehmen: Tipps dazu auf YouTube können Schaden anrichten (Foto: Vidmir Raic, pixabay.com)
Abnehmen: Tipps dazu auf YouTube können Schaden anrichten (Foto: Vidmir Raic, pixabay.com)

Sippy Downs/Brisbane (pte003/17.03.2023/06:10) - Ernährungstipps von Influencern im Social Web sind mit größter Vorsicht zu genießen. Darauf machen die Soziologin Naomi Smith von der University of the Sunshine Coast ( https://www.usc.edu.au ) und Justine Topham von der Federation University ( https://federation.edu.au ) aufmerksam. Bei einer systematischen Untersuchung haben sie potenziell gefährliche Fehlinformationen in YouTube-Videos gefunden, die wiederholt als falsch entlarvte Mythen über Entgiftung und Reinigung des Körpers gelten.

Anhaltende Fake-Verbreitung

Falschinformationen, die die Forscherinnen 84 Diätvideos entnommen haben, wurden demnach auf eine Weise präsentiert, die Fachwissen oder wissenschaftliche Glaubwürdigkeit durch persönliche Erfahrungen vorgaukele. "Diese Art von Wellness-Videos spielt auch eine große Rolle bei der öffentlichen Wahrnehmung von Gesundheit und Risiko-Management, was zu einer anhaltenden Verbreitung von Fehlinformationen führt", sagt Smith.

"Die Leute denken vielleicht, dass gesundheitliche Fehlinformationen leicht zu erkennen sind, aber unsere Untersuchung zeigt, dass es ziemlich schwierig ist, vor allem für die, die großen Wert auf ihr Körpergewicht legen, gut aussehen, sich gut fühlen und Ihre Ernährung ändern wollen. Was-ich-heute-esse-Videos mögen unterhaltsam sein und vernünftig oder wissenschaftlich erscheinen, aber sie sollten nicht als Gesundheitsratschläge verstanden werden", so Smith.

Google schlichtweg überfordert

Die Arbeit der Expertinnen geben einen Einblick darin, wie leicht sich Fehlinformationen online verbreiten. "Zu verstehen, wie dies geschieht, kann uns helfen, bessere digitale Kompetenz zu vermitteln, durch die wir Informationen online bewerten können", unterstreicht Smith. Die COVID-19-Pandemie habe das Problem besonders deutlich gemacht.

"YouTube stand im Mittelpunkt erheblicher Bemühungen von Google, während der Pandemie Fehlinformationen auf der Plattform zu eliminieren", weiß Smith. Die Richtlinien von Google definieren Fehlinformationen als "ernsthafte Risiken, die ungeheuerlichen Schaden nehmen". Dieser weit gesteckte Rahmen ermöglicht es jedoch, dass als weniger gefährliche Fehlinformationen zum Beispiel zur Entgiftung des Körpers weiterhin auf der Plattform zirkulieren.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
Tel.: +43-1-81140-300
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Website: www.pressetext.com
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