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Fr, 14.01.2022 12:31
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pte20220114019 Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

Viele unbekannte Insektenarten in Deutschland

Wissenschaftler der Zoologischen Staatssammlung München sehen erheblichen Forschungsbedarf
Ausgewählte Familien der noch weiter zu erforschenden
Ausgewählte Familien der noch weiter zu erforschenden "Dark Taxa" (Fotos: snsb.de)

München (pte019/14.01.2022/12:31) - In Deutschland gibt es deutlich mehr noch unentdeckte Fliegen- und Mückenarten als bisher angenommen. Das zeigt das nationale DNA-Barcoding-Projekt "German Barcode of Life III" der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) http://snsb.de . Details wurden im Fachjournal "Insects" publiziert.

Enorm viele Zweiflügler

Vor allem in der großen Insektengruppe der Zweiflügler (Diptera), zu denen Fliegen und Mücken gehören, existieren hierzulande tausende von Arten, die bisher nicht bekannt sind. In Deutschland sind aktuell rund 9.500 Fliegen- und Mückenarten bekannt. Mindestens 1.800 bis 2.200 Arten aus dieser Insektengruppe warten in Deutschland noch auf ihre Entdeckung, schätzen die SNSB-ZSM-Forscher. Sie bezeichnen diese Arten als "Dark Taxa". Gemeint sind damit Arten, die noch keinen wissenschaftlichen Namen haben.

"Der hohe Anteil unentdeckter Artenvielfalt in einem vermeintlich gut untersuchten Land hat uns überrascht. Wir kennen in Deutschland etwa 33.000 Insektenarten. Doch unsere Untersuchungen deuten darauf hin, dass es viel mehr Insektenarten bei uns gibt, als wir kennen", so Stefan Schmidt, einer der Leiter der DNA-Barcoding-Projekte an der SNSB-ZSM.

48.000 Insekten untersucht

Die Fachleute haben 48.000 Insekten genetisch untersucht. Die Proben wurden über einen Zeitraum von sechs Jahren an verschiedenen Standorten im Bayerischen Wald, den Allgäuer Alpen und im städtischen Bereich auf dem Gelände der SNSB-ZSM gesammelt. Die DNA-Barcoding-Methode eignet sich sehr gut für die Untersuchung von artenreichen, taxonomisch schwierigen Insektengruppen, heißt es. Dabei werden genetische Kennsequenzen ermittelt, anhand derer sich unbekannte Arten entdecken lassen und mit denen bekannte Arten zuverlässig und schnell bestimmt werden können.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Florian Fügemann
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