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Di, 01.12.2020 07:30
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pta20201201008
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt
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Zumtobel Group AG: H1 2020/21: Zumtobel Group weiterhin in der Gewinnzone

Dornbirn (pta008/01.12.2020/07:30) - Die Umsatzentwicklung des internationalen Lichtkonzerns Zumtobel Group (ISIN AT0000837307) im ersten Halbjahr (1. Mai 2020 bis 31. Oktober 2020) des neuen Geschäftsjahres 2020/21 war deutlich geprägt von den wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie: In den ersten sechs Monaten sank der Gruppenumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,6% auf 515,4 Mio. EUR (Vorjahr: 603,8 Mio. EUR). Bereinigt um Währungseffekte belief sich der Rückgang auf 13,9%.

Dennoch ist es der Zumtobel Group gelungen, im ersten Halbjahr gut durch die Krise zu steuern und deutlich schwarze Zahlen zu schreiben: Das Unternehmen erzielte ein positives bereinigtes Gruppen-EBIT in Höhe von 25,3 Mio. EUR und folglich eine Umsatzrendite von 4,9% (Vorjahr: 7,3%). Insgesamt beläuft sich das Periodenergebnis auf 13,3 Mio. EUR.

"Ein solches Ergebnis in Zeiten einer weltweiten Wirtschaftskrise ist keine Selbstverständlichkeit", betont Alfred Felder, CEO der Zumtobel Group . "Das zeigt, dass unser Unternehmen inzwischen vergleichsweise robust aufgestellt ist."

Covid-19-Pandemie beeinträchtigt Umsatzentwicklung in beiden Geschäftsbereichen
Zwar gewann die Umsatzentwicklung im zweiten Quartal des Geschäftsjahres (1. August bis 31. Oktober 2020) infolge der zwischenzeitlich europaweit gelockerten Beschränkungen des Wirtschaftslebens wieder etwas an Dynamik, dieser positive Trend wurde jedoch zuletzt durch erneut steigende Corona-Fallzahlen wieder gebremst. Insgesamt verzeichnete das Lighting-Segment im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang von 13,7%, im Components-Bereich belief sich das Umsatzminus auf 17,8%. Speziell im Components-Bereich hatten viele Kunden noch zu Beginn der Lockdown-Maßnahmen im vierten Quartal 2019/2020 ihre Vorräte aufgestockt, was sich in den Folgemonaten zusätzlich negativ auf die Umsatzerlöse auswirkte und zu einer deutlich niedrigeren Auftragslage speziell im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2020/21 führte.

In der für die Zumtobel Group umsatzstarken DACH-Region sank der Umsatz um knapp 9%. Dabei war die Umsatzentwicklung in der Schweiz und Österreich trotz der Krise nur leicht rückläufig, während der Rückgang in Deutschland deutlicher ausfiel. Besonders stark betroffen waren dagegen die Kernmärkte Italien, Großbritannien und Frankreich, dort lagen die Umsatzrückgänge im zweistelligen Prozentbereich.

Dank eines konsequenten Kostenmanagements konnte dieser Umsatzrückgang jedoch zu einem Gutteil kompensiert werden. Vor allem in den Bereichen Vertrieb und Verwaltung gingen die Kosten im ersten Halbjahr 2020/21 insgesamt um 20,6 Mio. EUR zurück. Dabei profitierte die Gruppe unter anderem von niedrigeren Personalkosten durch den Einsatz des Instruments der Kurzarbeit. Nicht zuletzt dank des starken Augenmerks auf die Ausgabenentwicklung verzeichnete die Zumtobel Group mit 35,0 Mio. EUR sogar einen leicht höheren Free Cashflow als in der vergleichbaren Vorjahresperiode.

Solide Bilanz
Die Bilanzstruktur der Zumtobel Group ist gegenüber dem 30. April 2020 nahezu unverändert und zeigt sich weiterhin solide. Die Eigenkapitalquote lag zum 31. Oktober 2020 bei 28,4%. Die Nettoverbindlichkeiten verringerten sich gegenüber dem Bilanzstichtag um 19,7 Mio. EUR auf 145,9 Mio. EUR.

Eröffnung des neuen Lichtforums am Stammsitz in Dornbirn
Am 19. November fand die digitale Eröffnung des neuen, 4.000 Quadratmeter großen Lichtforums statt. Damit hat das Unternehmen einen einzigartigen Ort für umfassende Lichterlebnisse für Kunden, Partner und die allgemeine Öffentlichkeit geschaffen. Das komplette Markenspektrum der Zumtobel Group ist jetzt ebenso live vor Ort wie digital erlebbar. Mit dieser Neubelebung der alten Industriehalle hat die Gruppe an ihrem Gründungsstandort zugleich ein deutliches Zeichen als tief in der Region verwurzeltes Unternehmen gesetzt.

Vorstandsmandat von COO Bernard Motzko verlängert
Ende November hat der Aufsichtsrat der Zumtobel Group das Vorstandsmandat von Bernard Motzko, seit Mai 2018 Chief Operating Officer (COO) der Zumtobel Group, um weitere drei Jahre bis zum 30. April 2024 verlängert. Durch die Verlängerung des Vorstandsmandats bleibt die Kontinuität im Vorstand bestehen und Bernard Motzko wird auch zukünftig die Digitalisierungsstrategie der Zumtobel Group maßgeblich vorantreiben.

Ausblick
Der Vorstand sieht die Gruppe als robust genug aufgestellt, um gut durch die aktuelle Wirtschaftskrise zu kommen. Zudem ist das Management derzeit dabei, die Unternehmens-strategie an die neuen wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen, um neue Wachstumsmöglichkeiten und Potenziale zu erschließen.

Angesichts der aktuellen Entwicklung der Covid-19-Pandemie mit erneut weltweit steigenden Fallzahlen und daraus resultierenden Lockdown-Maßnahmen sieht die Zumtobel Group jedoch weiterhin von einer Guidance für das laufende Geschäftsjahr 2020/21 ab.

(Ende)

Aussender: Zumtobel Group AG
Höchster Straße 8
6850 Dornbirn
Österreich
Ansprechpartner: Emanuel Hagspiel
Tel.: +43 5572 509 1125
E-Mail:
Website: www.zumtobelgroup.com
ISIN(s): AT0000837307 (Aktie)
Börsen: Amtlicher Handel in Wien
Zumtobel Group AG
   
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