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Do, 13.02.2020 13:05
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pte20200213022 Umwelt/Energie, Politik/Recht

Politische Bildung für den Klimawandel

Interessengemeinschaft sucht nach wirksamen Exitstrategien
IGPB-Obfrau Stainer-Hämmerle
IGPB-Obfrau Stainer-Hämmerle
[ Fotos/PDFs ]

Wien (pte022/13.02.2020/13:05) - Die 11. Jahrestagung der Interessengemeinschaft Politische Bildung (IGPB) am 27./28. Februar 2020 in Wien steht ganz im Zeichen des fortschreitenden Klimawandels. Während die internationale Klimaforschung seit Jahrzehnten wirksame Gegenstrategien zur selbstverursachten Erderwärmung einfordert, reagieren Politiker und Wirtschaftsbosse widersprüchlich, kritisiert die IGPB-Obfrau und Veranstalterin Kathrin Stainer-Hämmerle. Den vollmundigen Ankündigungen folgen kaum Taten, so die Politologin von der FH Kärnten.

"Was wir derzeit beobachten können, ist eine zunehmende Polarisierung", so Stainer-Hämmerle gegenüber pressetext. "In manchen Ländern sitzen die Klimaleugner in der Regierung oder bilden zumindest eine lautstarke Opposition." Längst habe sich ein zum Teil rechtsextremes politisches Feld formiert, das den wissenschaftlichen Konsens glatt in Abrede stellt, Verschwörungstheorien konstruiert oder die bedrohliche Entwicklung zur bloßen Meinungsfrage erklärt.

Gleichzeitig tritt die Klimapolitik aber wieder stärker ins Zentrum des politischen Diskurses, wofür insbesondere neue zivilgesellschaftliche Akteure und Bewegungen wie etwa "Fridays for Future" verantwortlich sind, sieht Stainer-Hämmerle Hoffnung aufkeimen. "Aus diesem Szenario schöpfen wir große Herausforderungen, aber auch neue Chancen für die Reaktivierung der demokratiepolitischen Bildung an Schulen und Hochschulen", schlussfolgert Stainer-Hämmerle.

Die Fragen, mit denen sich die Jahrestagung befasst, kommen dem entgegen. Welchen Stellenwert soll das Thema Klimapolitik in der politischen Bildung haben? Wie kann das Spannungsfeld zwischen Meinung und wissenschaftlicher Evidenz im Unterricht behandelt werden? Wie sieht ein politik-didaktisch angemessener Umgang mit unterschiedlichen Positionen und Bewegungen aus? Und welche Probleme, aber auch welche Chancen ergeben sich daraus für Lernende und Lehrende im gesamten Bildungsumfeld?

Vortragende sind unter anderem Stefan Lessenich (Ludwig Maximilians Universität München), Daniel Hausknost (WU Wien), Alexander Wohnig (Uni Siegen), Alexander Carius von der denkfabrik adelphi Berlin, Martin Reisigl (Universität Wien) und Monika Oberle von der Universität Göttingen, zahlreiche weitere Proponenten von Jugend- und Bildungsinstitutionen werden zu den verschiedenen Panels erwartet.

Die Veranstaltung "Wandel - Krise - Katastrophe: Klimapolitik als Herausforderung für die Politische Bildung" wendet sich an Personen, die in der politischen Bildung in Österreich aktiv sind und Interesse an deren aktiver Mitgestaltung haben. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter: http://igpb.at/veranstaltungen

Information: office@igpb.at

Über die IGPB
Ziel der Interessengemeinschaft Politische Bildung (IGPB) ist es, eine öffentlichkeitswirksame Plattform für politische Bildung in Österreich bereitzustellen und eine enge Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis zu ermöglichen. Der qualitative und quantitative Ausbau von politischer Bildung und die Vertretung der Interessen von in der politischen Bildung Tätigen in der Öffentlichkeit zählen zu den Hauptaufgaben der IGPB.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Dr. Wilfried Seywald
Tel.: +43-1-81140-116
E-Mail:
Website: www.pressetext.com
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